Gymnasium Dinkelsbühl
Naturwissenschaftlich-technologisches
und Sprachliches Gymnasium
Gymnasium Dinkelsbühl
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91550 Dinkelsbühl
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"Ich erzähle meine Geschichte nicht, weil sie einzigartig ist, sondern weil sie die Geschichte von so vielen Mädchen ist."

Dass Mädchen tagtäglich zur Schule gehen, ist in der 7c des Gymnasiums Dinkelsbühl nichts Besonderes, besteht doch die Klasse fast hauptsächlich aus Mädchen. Bei der Lektüre von "Malala. Meine Geschichte" von Malala Yousafzai und Patricia McCormick wurde schnell klar, dass das, was für uns alle selbstverständlich ist – Sprachenlernen, Mathe, Diskussionen, Vokabeln, Hausaufgaben – in zu vielen Ländern der Welt zu vielen Kindern und Jugendlichen verwehrt bleibt.

Malala wurde von den Taliban in Pakistan, die den Schulbesuch von Mädchen verhindern wollten, bedroht, was das mutige Mädchen aber nicht aufhielt. Im Gegenteil: Sie erhob ihre Stimme und setzte sich entschlossen für die Bildung von Mädchen in ihrem Land ein. Im Oktober 2012 schossen ihr die Taliban in den Kopf und wollten sie somit zum Schweigen bringen. Doch Malala hatte Glück: Sie überlebte das Attentat und konnte sich gut erholen. Seitdem lebt sie in England und setzt ihren Kampf für Bildung für alle Jugendlichen, vor allem aber für Mädchen, fort. 2014 wurde sie für ihr Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wir, die wir uns vorher mit Vorbildern in unserer Gesellschaft beschäftigt hatten, waren uns nach der Lektüre und dem zugehörigen Film einig, dass Malala ganz eindeutig ein Vorbild auch für uns sein kann: Sie setzt sich mutig, klug und ausdauernd mit Worten für ihre Ziele ein.

Aus diesem Grund wollten wir einen kleinen Beitrag zu diesem Einsatz leisten: Mit Hilfe eines Pausenverkaufs, für den wir Kuchen und deftige Snacks vorbereitet hatten, haben wir Spenden in Höhe von 190 € eingenommen, die wir an die Malala-Stiftung (https://www.malala.org/) weitergeleitet haben. Diese unterstützt weltweit Projekte für die Bildung von Mädchen - nach dem Motto:

"Ein Buch, ein Stift, ein Kind und ein Lehrer können die Welt verändern." Malala

Danke für die Aufmerksamkeit und Hilfe!

Die Klasse 7c und Frau Abel

Quattroball-Turnier

Auch in diesem Jahr fand wieder der allseits beliebte Quattroball-Cup des Gymnasiums Dinkelsbühl statt. Am 17.07.2019 trafen sich alle Fünft- bis Achtklässler am Sportgelände und wetteiferten im Klassenverband in den Spielen Basketball, Handball, Fußball und Völkerball mit ihren Parallelklassen um den begehrten Quattroballpokal. In spannenden und emotionsgeladenen Spielen wurden jeweils die Jahrgangsstufensieger ermittelt (Liste der Sieger folgt unten).

Am Ende des Turniers erhielt die Klasse 8a, die die meisten Punkte erzielt hatte, den Quattroballpokal und darf den Pokal bis zum nächsten Jahr behalten, bis er an eine andere Klasse weitergereicht wird.

Liste der Sieger:

Sieger Quattroball-Cup:

1. Platz: Klasse 8a
2. Platz: Klasse 7b
3. Platz: Klasse 5b & 6a

Jahrgangsstufe 5:

1. Platz: Klasse 5b
2. Platz: Klasse 5a

Jahrgangsstufe 6:

1. Platz: Klasse 6a
2. Platz: Klasse 6b

Jahrgangsstufe 7:

1. Platz: Klasse 7b
2. Platz: Klasse 7c
3. Platz: Klasse 7a

Jahrgangsstufe 8:

1. Platz: Klasse 8a
2. Platz: Klasse 8b

Bild: Sieger des Quattroball-Cups: Klasse 8a

Arbeitseinsatz des P-Seminars auf der Potsdamer Hütte

Am Montag, den 08.07.2019, um 07:07 Uhr ging am Bahnhof in Nördlingen unsere kleine Reise - mit dem Ziel die Potsdamer Hütte familienfreundlicher zu gestalten - los. Auch wollten wir den Hüttenwirten etwas unter die Arme greifen.
Nach dem schweren Anstieg von über 1000 hm ließen wir den Tag bei leckerem Abendessen und in geselliger Runde ausklingen.
An den nächsten beiden Tagen legten wir uns dann mächtig ins Zeug: Wir markierten Wanderwege, befestigten den Sommerweg (der Weg auf welchem wir zur Hütte gekommen sind) und bauten sogar eine Hangsicherung.
Ebenso testeten wir unsere selbst gestalteten Naturspiele und erstellten eine Fotorallye. Mit diesen Spielen sollen die Kinder auf der Hütte für das Wandern begeistert werden.
Jeder von uns war mit vollem Einsatz dabei.
Natürlich blieb neben den Arbeitseinsätzen auch noch Zeit für lustige Spieleabende, für Spaßwanderungen, Zeit, um die Aussicht zu genießen und Zeit, um Kühe zu streicheln bzw. von ihnen wegzurennen. ;)
Insgesamt hatten wir drei sehr schöne, unvergessliche Tage. Vielen Dank an Frau Hagen und Herrn Funk für diese erlebnisreiche Reise.

Känguru-Wettbewerb

Am diesjährigen Känguru-Wettbewerb nahmen alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe teil. Bei allen Aufgaben hatten die Teilnehmer die Qual der Wahl zwischen verschiedenen, vorgegebenen Antworten. Dabei wurde nicht nur mathematisches Wissen gefordert, sondern auch Variabilität und Kreativität bei der Lösungsfindung. Verschiedene Schwierigkeitsstufen ermöglichten allen Schülern Erfolgserlebnisse bei der Bearbeitung. Als Belohnung erhielt jeder Proband einen sogenannten „Qwürfel“, ähnlich dem bekannten Zauberwürfel. Es konnten insgesamt sieben Buch- und Spielepreise für besonders gute Leistungen vergeben werden. Den längsten Känguru-Sprung, d.h. die größte Anzahl an unmittelbar aufeinander folgenden, richtig gelösten Aufgaben , schaffte Erik Bach aus der Klasse 6a.
Im Bild: die Teilnehmer des diesjährigen Känguru-Wettbewerbs mit den betreuenden Lehrkräften Kellermann, Müller, Strauß und Wüst sowie Schulleiter Rieck

Jugend trainiert - Fußball Jungen IV

Nach dem Gruppensieg in der Vorrunde gegen die Edith-Stein-Realschule aus Schillingsfürst und die Gustav-Weißkopf-Mittelschule aus Leutershausen trafen unsere Jungs im Kreisfinale auf das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium aus Windsbach. In einem umkämpften und spannenden Spiel setzte sich die Mannschaft des Gymnasiums Dinkelsbühl mit 6:5 durch.
Beim anschließenden Regionalentscheid in Oberasbach gelangen ebenfalls Siege gegen das Wolfgang-Borchert Gymnasium aus Langenzenn und die Mittelschule Fürth. Lediglich der Johann-Steingruber-Schule musste man sich im Elfmeterschießen geschlagen geben. Betreut wurde die Mannschaft in diesem Jahr von Felix Meierhöfer und Simon Proff, zwei Schülern aus der Q11.
Kemmer

Jugend trainiert für Olympia - Leichtathletik 2018/19

Beim Kreisfinale der Leichtathletik am 28.05.2019 in Dietenhofen war das Gymnasium Dinkelsbühl mit vier Mannschaften vertreten. Bei guten Wetterbedingungen konnten unsere Schülerinnen und Schüler Bestleistungen zeigen. Vor allem im Hochsprung begeisterten Leonie Schinko und Valentin Schenk das Publikum mit herausragenden Ergebnissen.
Während die Jungen IV-Mannschaft knapp den ersten Platz verpasste, konnten sich die Mädchen III und IV, sowie die Jungen III über den Titel Kreismeister freuen. Sie dürfen auch weiterhin auf eine Teilnahme am Bezirksfinale hoffen.
StRin Hagen

Besuch im Tigerentenclub

Am 16.05. 2019 waren die beiden 6. Klassen zu Besuch im Tigerentenclub in Göppingen. Dabei mussten Svea, Leni und Luis gegen Schüler einer anderen Schule antreten und in verschiedenen Teamduellen ihr Können unter Beweis stellen. Herr Simon unterstützte sie dabei tatkräftig. Wie es für unsere Tigerenten gelaufen ist, könnt ihr am 1.12.2019 um 7.05 Uhr in der ARD oder am 7.12.2019 um 10.45 Uhr auf Kika sehen.
Nicole Seidel

Bildrechte SWR

Heul doch!
Klassenzimmerstück für die 8. Jahrgangsstufe zum Thema "Mobbing"

Bereits zum zweiten Mal gastierte im Schuljahr 2018/2019 das Theater "Kopfüber" aus Ansbach mit ihrem Klassenzimmerstück "Heul doch!" im Rahmen der Mobbing-Prävention bei uns am Gymnasium Dinkelsbühl.

Während der zweitstündigen Theatervorstellung nahm der Hauptdarsteller Florian Elschker die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen auf eindrucksvolle Weise mit auf eine Zeitreise in die Schulzeit des Erzählers Rudolf Becker.

Rudolf Becker, von seinen Freunden und Mitschülern nur Rudi genannt, betritt als junger, etwas chaotischer Lehrer das Klassenzimmer, in dem er selbst vor Jahren die Schulbank drückte. Der alte Klassenraum weckt dabei Erinnerungen in ihm. Rudi stellt gleich zu Beginn des Stücks die Frage in den Raum, ob denn die anwesenden Schülerinnen und Schüler auch schon einmal einen Schulwechsel durchmachen mussten.

Die Geschichte seines eigenen Schulwechsels steht im Mittelpunkt des Theaterstücks, Rudi ist mit seinem Vater in eine neue Stadt gezogen und muss als "Neuer" in der Schule erst einmal die Erfahrung machen, dass er von vielen nur beäugt, aber nicht offen aufgenommen wird. Er wird zunächst sogar vom "Boss" einer Clique als Mobbingopfer auserkoren. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Rudi gerät an die falschen Leute und sieht in seiner Unsicherheit nicht, dass er auf dem besten Weg ist, selbst in die Täterrolle zu schlüpfen. Er stößt seine Freunde vor den Kopf, verletzt ihre Gefühle und stellt Mitschüler bloß… Obwohl er es sich selbst nie hätte vorstellen können, ist er plötzlich als Täter aktiv bei den Mobbing-Attacken dabei. Ein Ende des Mobbings scheint nicht in Sicht…

Doch dank seiner Freundin Adina und der Hilfe seines Lehrers zieht Rudi am Ende des Stücks die Reißleine, steht zu seiner Verantwortung und beendet damit den tückischen Kreislauf, den Mobbing für alle Beteiligten mit sich bringt.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen erlebten an diesem Vormittag eindrucksvoll, wie leicht man zum Mobbingopfer werden kann, wie Opfer aber auch zu Tätern werden können, wie schlimm Mobbing für alle Betroffenen ist und dass es für alle Beteiligten oft gar nicht so einfach ist, sich aus einer solchen Situation zu befreien.

Wie ein Ausweg gelingen kann, wurde im Anschluss an das Stück zusammen mit den Schülerinnen und Schüler diskutiert.

Mobbing darf unter keinen Umständen toleriert werden, man muss sich an eine Vertrauensperson wenden und um Hilfe bitten, um Mobbing entkommen zu können. Gemeinsam sind wir STARK! Mit diesem Appell verabschiedete sich das Theater "Kopfüber" nach einem gelungenen Vormittag von den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen.

Frankreich-Austausch – Fahrt nach Guérande

Die Organisation des Frankreich-Austauschs stand in diesem Schuljahr zunächst auf wackligen Füßen, schließlich konnten jedoch, dank des enormen Engagements des deutsch-französischen Freundeskreises, alle interessierten Schüler mitfahren. Obwohl nicht alle Schüler einen jugendlichen Austauschpartner hatten, sondern auch in Gastfamilien ohne Kinder untergebracht waren, erhielten alle die Gelegenheit, in den Alltag einer französischen Familie und die französische Sprache einzutauchen.

Nach all den organisatorischen Schwierigkeiten brachen am 29. März 2019 36 Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe unter Begleitung von Frau Wirnshofer und Frau Reff nach Guérande auf.

Für unseren Französischaustausch trafen wir uns am Freitag um 21:30 Uhr am TSV-Parkplatz, um bis um 22:00 Uhr unserer Gepäck eingeladen zu haben und dann loszufahren. Nach dem Abschied von unseren Eltern und einer lustigen Nacht im Bus besichtigten wir dann am Samstag direkt das Schloss Chenonceau. Wir durften in kleinen Gruppen das Schloss besichtigen und hatten kleine Aufgaben zu erfüllen, wie beispielsweise ein Selfie mit französischen Touristen machen. Nachdem wir einige Zeit im Schloss verbracht hatten, waren es auch nur noch einige Stunden Busfahrt, bis wir von unseren Gasteltern am Lycée empfangen wurden. Von da an verbrachten wir den restlichen Tag alleine mit unseren Gastfamilien. Einige unternahmen direkt an diesem Tag noch etwas, wie die Stadt oder das Meer besichtigen, wohingegen andere den Tag mit einem köstlichen französischen Abendessen ausklingen ließen.

Auch am Sonntag waren wir mit unseren französischen Austauschschülern bzw. Gastfamilien unterwegs. Ein Spaziergang am Meer mit Picknick, die Besichtigung anderer Städte rund um Guérande oder ein Treffen mit anderen Gastfamilien haben jedem von uns Freude bereitet. Egal was wir mit unseren Gastfamilien unternahmen, wir haben einiges über die Bretagne und Guérande erfahren und gesehen. So konnten wir zum Beispiel bei einer Radtour die besondere Landschaft Guérandes kennenlernen, mit ihren Salzfelder, dem wunderbaren Atlantik und den anliegenden Stränden mit ihren Häfen. Beim Picknick durften manche Schüler Muscheln probieren. Außerdem war es interessant, die Kultur kennenzulernen, die ganz anders als unsere ist. Kein Schüler und keine Schülerin hatten Probleme mit seinen/ihren Gastfamilien, im Gegenteil, wir hatten alle am Sonntag sehr viel Spaß und einen sehr gelungenen Tag. Das lag auch daran, dass das Wetter am Sonntag sehr schön war, was man in der Bretagne sonst nicht so häufig hat.

Am Montag besuchten wir das Lycée Galilée. Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und nahmen in verschiedenen Klassen am Unterricht teil, unter anderem Englisch, Spanisch und Bio. Danach aßen wir noch in der Schulkantine zu Mittag. Nachmittags besichtigten wir die Altstadt von Guérande und anschließend waren wir im Rathaus eingeladen. Dort hielt der Bürgermeister eine Rede. Da der 1.April war, erzählten uns die Lehrer, dass es im Rathaus Innereien als kleine Häppchen geben würde, die wir tapfer probieren sollten. Das stellte sich aber zum Glück nur als Aprilscherz heraus!

Am Dienstag sind wir Richtung St. Nazaire gefahren, wo wir gelernt haben, wie man strandsegelt. Anfangs mussten wir das Gefährt erstmal aufbauen, wozu wir in Zweierteams eingeteilt wurden. Je zwei Schüler/innen haben sich einen char à voile geteilt.

Zuerst haben wir eine Einführung bekommen, wie man den Wagen steuert, danach durften wir dann selber am Meer fahren. Das Strandsegeln wurde von vielen als einer der Höhepunkte der Fahrt wahrgenommen.

Aufgrund des kalten Wetters haben wir, nachdem wir das Boot wieder abgebaut hatten und zurück zum Bus gegangen sind, statt am Strand im Bus gepicknickt. Es gab Sandwichs, Chips, Wasser und etwas Süßes. Danach sind wir nach St. Nazaire gefahren, wo uns die Lehrer erst mal ein paar Sehenswürdigkeiten gezeigt haben. Danach hatten wir noch etwas freie Zeit zum Shoppen in einem Einkaufszentrum.

Am Mittwoch fuhren wir gegen 8.20 Uhr vom Lycée zur berühmten Küste "La Côte sauvage". Es war sehr felsig und wir konnten alle viele Bilder machen. Danach fuhren wir nach Le Croisic ins Océarium, wo wir nach einer kurzen Begrüßung die verschiedenen Lebewesen im Meer anschauen konnten. Es gab 56 verschiedene Becken mit Haien, Seesternen, mit kleinen Doris und Nemos und noch Pinguine, die alle besonders faszinierend fanden. Da die Pinguinfütterung Verspätung hatte, konnten wir uns diese leider nicht mehr anschauen, da wir um halb 12 auch schon wieder fahren mussten, um pünktlich am Lycée zu sein. Einige gingen zum Mittagessen zurück in ihre Gastfamilie, andere aßen in der Stadt. Um 14.30 Uhr trafen sich alle im Park, wo Mitglieder von Spot‘Ados, eines Jugendzentrums in Guérande, auf uns warteten. Aufgrund des schlechten Wetters gingen wir in das Jugendzentrum, wo wir viele Spiele wie Tischtennis, Billard oder Brettspiele zusammenspielten. Um 18 Uhr waren wir dann auch schon alle sehr müde, da es ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag war. Deshalb gingen wir alle zurück zu unseren Gastfamilien, mit denen wir den Tag noch ausklingen ließen.

Am Donnerstag sind wir morgens mit dem Bus nach Vannes gefahren. Dort haben wir uns ein bisschen die Stadt angeschaut. Aufgrund des Regens konnten wir nach einer kurzen Tour durch die Stadt selbst entscheiden, ob wir uns in ein Café setzen und dort warten, bis es weiter geht oder aber beispielsweise shoppen gehen. Mittags ging es dann weiter nach Port Blanc und nach einem Picknick sind wir von dort aus mit einer sehr kurzen Schifffahrt zur Ile aux Moines gefahren. Der Aufenthalt hier war nicht sehr lang, weil sich eine Schülerin den Knöchel verstauchte und zum Arzt musste. Wir hatten aber alle nichts dagegen wieder zurückzufahren, da es sowieso regnete. Bis es abends zur Soirée crêpes – galettes ging, konnten wir uns die Zeit in Guérande vertreiben. Der vom Comité de Jumelage organisierte Abend, den wir zusammen mit unseren Gastschülern und Gastfamilien verbracht haben, war sehr schön.

Am Freitag mussten wir sehr früh aufstehen (wie immer) und sind in eine kleine Keksfabrik gefahren (die Kekse waren sehr gut). Danach sind wir an den Strand von La Baule und wegen anhaltenden Regens in die Markthalle gefahren. Es war erstaunlich, was es alles zu kaufen gab, z.B. Meerspinnen, jede Menge Käse, superteuren Schokokuchen und vieles mehr. Anschließend haben wie die Salzsümpfe besucht, es war interessant zu erfahren, wie Salz gewonnen wird. Zum Schluss gab es einen Abschiedsabend mit allen Teilnehmern, an dem nochmal Spiele gespielt wurden. Es war sehr schön!

Am Samstag um 7:30 Uhr versammelten sich die ersten Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastfamilien vor dem Lycée Galilée. Der letzte Tag war angebrochen und wir mussten uns leider von unseren Gastfamilien und von der wunderschönen Stadt Guérande teilweise mit Tränen in den Augen verabschieden. Als alles fertig für die Rückfahrt war, ging es auch schon wieder auf die 1186 km lange Fahrt nach DKB. Weil unser Busfahrer eine Autobahnabzweigung verpasst hat, sind wir glücklicherweise durch Paris gefahren und konnten den Eiffelturm sehen. Das hat uns alle sehr gefreut, obwohl einige lieber geschlafen haben. Trotz der langen Fahrt hatten wir mega Spaß dank viel Action & Musik im Bus. Aber wir waren trotzdem froh, als wir um viertel zwölf Uhr nachts wieder in DKB angekommen sind und unsere Familien wiedersehen konnten.

Alles in allem war die diesjährige Fahrt nach Guérande ein sehr schönes Erlebnis für die beteiligten Schüler/innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe und die beiden begleitenden Lehrerinnen, Frau Reff und Frau Wirnshofer.

Vortrag über internationale Sicherheitspolitik am 5. Februar 2019

"Was bedeutet Sicherheit für dich?" Mit dieser Frage eröffnete Hauptmann Erbrich aus Nürnberg seinen Vortrag vor den Schülerinnen und Schülern der Q12. Dabei wurde bald klar, dass Sicherheit nicht nur die Abwesenheit von Gefahren bedeutet, sondern auch von vielen anderen Faktoren, wie z.B. Verfügbarkeit von Nahrung und Arbeit, aber auch von einem funktionierenden Rechtsstaat abhängt. In seinem äußerst spannenden und unterhaltsamen Vortrag führte der Gastredner durch verschiedene Problemfelder der internationalen Sicherheitspolitik: Bürgerkrieg in Libyen und Syrien, Piraten vor Somalia, Internet-Propaganda des IS, zerfallende Staaten und Flüchtlingsströme. Anhand der Bundeswehreinsätze im Rahmen der ISAF in Afghanistan und zur Unterstützung der kurdischen Milizen in Nordsyrien wurde deutlich, wie kompliziert und vielschichtig die Konflikte in diesen Regionen sind und dass einfache Lösungen nicht möglich sind. Gerade durch unkontrollierte Waffenverbreitung, Terrorismus und instabile Regierungen sind viele Konflikte nur schwer einzudämmen. Hauptmann Erbrich machte den Oberstufenschülern immer wieder deutlich, dass uns hier in Deutschland diese Konflikte doch indirekt betreffen, auch wenn sie weit weg stattfinden, und dass wir Bürger auch letztendlich mitverantwortlich sind, wenn Truppen der Bundeswehr in ausländische Krisenherde entsendet werden.

Skikurs 2019

Nachdem wir am Sonntag angekommen waren und unsere Zimmer bezogen hatten ging es gleich mit der ersten Skitour los. Mit dem Skibus sind wir nach Westendorf gefahren, wobei die Anfängergruppen 8-4 gleich am Übungshang ausgestiegen sind und die Fortgeschrittenen Gruppen 3-1 bis zum richtigen Skigebiet weiterfuhren. Nach ein paar Stunden Skispaß ging es wieder zurück zum Heißenhof, unserer Unterkunft. Jeden Tag gab es dort um 18 Uhr leckeres Abendessen (aber zu wenig Nudeln.) Nach der alltäglichen Zimmerkontrolle, bei der Wert auf Ordnung und Kreativität gelegt wurde, gab es meistens ein Abendprogramm wie z.B. einen Spieleabend, eine Disco, oder „der Bachelor“ mit den Lehrern anschauen. Von 10 Uhr abends bis 7 Uhr in der Früh war Nachtruhe (die aber meistens nicht eingehalten wurde). Um halb Acht gab es ein großes Frühstücksbuffet, bei dem wir gleichzeitig unser Lunchpaket packten. Um halb Neun ging es jeden Tag zur Piste wo wir bis zum Abend Ski fuhren. Manche Gruppen waren im Laufe der Woche auch einen halben Tag langlaufen. Am Mittwoch hatten wir unseren freien Nachmittag an dem viele nach Westendorf gingen um sich mit Souvenirs, Postkarten und Proviant einzudecken. Der bunte Abend stand an Donnerstag nach dem Abendessen auf dem Programm. Die 7a begann die Show unterhaltsam mit "Österreichs next Flopmodel". Danach folgte die 7b mit der Quizshow "Genial daneben" (die wortwörtlich daneben ging). Den Schluss machte die 7c mit "Wer wird Millionär" für die Lehrer, bei der Herr Hippelein die "Millionen" Euro gewann. Zuletzt wurden noch zahlreiche Auszeichnungen verliehen wie z.B. für das tapferste Stehaufmännchen oder den ausdauerndsten Lumpensammler. Freitags gab es schon ab 7 Uhr Frühstück, da wir leider schon um 8 Uhr mit den Bussen nach Dinkelsbühl aufbrachen. Rückblickend hat uns allen das Skilager unglaublich gut gefallen und wir hatten sehr viel Spaß!

Von Leni Hartmann, Leonie Schinko und Ronja Schaufler

PS: Die siebten Klassen würden sich sehr über eine Wiederholung freuen!

Deutsch-Französischer Tag 2019

Um der nach dem Zweiten Weltkrieg für den europäischen Friedensgedanken so bedeutsamen deutsch-französischen Aussöhnung zu gedenken, sind die Schulen aufgerufen, den 22. Januar, Datum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages im Jahre 1963, zu gestalten. So wurde auch in diesem Jahr ein durch die Fachschaft Französisch in Zusammenarbeit mit der SMV und Kunstlehrerin Angelika Wolf initiiertes Programm auf die Beine gestellt:
David Schiepek, engagierter Schülersprecher und Abiturient im Fach Französisch, präparierte in professionellem Layout eine informative und anschauliche geschichtliche Ausstellung, die die wechsel- und oft leidvollen, lange Zeit vom Gedanken der "Erbfeindschaft" geprägten deutsch-französischen Beziehungen nachzeichnete.
Um die Aula dem freudigen Anlass entsprechend zu schmücken, ließ Frau Wolf ihre Sechstklässler im Rahmen der Kunsterziehung deutsch-französische Freundschaftsplakate anfertigen, die neben dem Ausdruck von Partnerschaft in diesem Jahr im Jugendstil gestaltete Pariser Metrostationen nachempfinden sollten. Damit auch das Kulinarische nicht zu kurz kam, verkaufte die Q12 Quiches, Crêpes und Croissants.

In einem "bilateralen" Kostümwettbewerb waren alle Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich im "Partnerlook" in den französischen (blau-weiß-rot) und deutschen (schwarz-rot-gold) Farben zu kleiden. Im kreativsten Outfit konnten die beiden Sechstklasspaare Amelie Bößendorfer / Sarah Frick und Anika Binder / Luisa Gundel mit Crêpes-Gutscheinen eines Dinkelsbühler Cafés belohnt werden.
Als musikalische Einlage präsentierten Musiklehrerin Franziska Kaupper (Akkordeon) und Französisch-Fachbetreuer und Organisator Stefan Mertenbaur (Gitarre, Gesang) im Duo das bekannte Chanson Sous le ciel de Paris.
Stefan Mertenbaur, OStR

Im Bild:
oben: Die beiden Siegerpaare beim deutsch-französischen Kostümwettbewerb mit dem von Leonie Schinko gestalteten deutsch-französischen Freundschaftsplakat.
unten: Franziksa Kaupper und Stefan Mertenbaur präsentieren das Chanson Sous le ciel de Paris.

Antimobbing-Projekt mit den 5. Klassen

Am Dienstag, den 12.02.2019, führten wir zusammen mit den 5. Klassen ein doppelstündiges Projekt zum Thema Mobbing durch. Viele haben zwar schon einmal von Mobbing gehört, wissen aber gar nicht genauer darüber Bescheid. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5a und 5b haben wir deshalb an diesem Vormittag grundlegende Aspekte zu diesem Thema erarbeitet. Nach einem kurzen Film als Einstieg in das Thema wurde unter anderem besprochen, was Mobbing eigentlich genau ist, worin der Unterschied zwischen echtem Mobbing und einer simplen Streitigkeit besteht, welche Kennzeichen es für Mobbing gibt und welche Formen von Mobbing man unterscheiden kann. Anhand fiktiver Beispiele konnten die Schüler unter anderem auch erkennen, wer in einer Klassengemeinschaft alles an einem Mobbingfall beteiligt sein kann und welche Möglichkeiten bzw. Anlaufstellen es für Schüler gibt, die selbst betroffen sind oder Mobbing bei anderen Mitschülern beobachten. Da bereits viele Fünftklässler Zugang zu digitalen Medien haben und diese mehr oder weniger stark in ihrem Alltag nutzen, wurde auch das Thema Cybermobbing angesprochen. Am Ende des Projektes haben die Schüler zusammen ein Plakat mit gemeinsamen Vereinbarungen gegen Mobbing an unserer Schule gestaltet, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Thema Mobbing zu erreichen.

Gefahren der Neuen Medien / Cybermobbing

Im Rahmen des am Gymnasium Dinkelsbühl für die verschiedenen Jahrgangsstufen von der schulinternen Anti-Mobbing-Gruppe konzipierten Programms gastierte am 7. Februar 2019 Kriminalhauptmeister Tom Weinert von der Bayerischen Landespolizei (München), um die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe als ausgewiesener Experte über Gefahren und Schutzmöglichkeiten sowie strafrechtlich Relevantes im Zusammenhang den sogenannten Neuen Medien zu informieren.
Unter dem Motto „Digitale Lebenswelten erfordern digitale Kompetenzen“ zeigte Herr Weinert sehr anschaulich und realitätsbezogen das Spektrum der Tricks von Internetbetrügern, Hackerangriffen oder Spionageapps auf und sensiblisierte die jungen Zuhörer für den Schutz der eigenen Sicherheit, insbesondere durch gute Passwörter. In diesem Zusammenhang schärfte der Experte das Bewusstsein dafür, dass „Daten Macht und Geld“ seien und scheinbar kostenlos Apps in Wirklichkeit „durch der Preisgabe persönlicher Daten bezahlt“ würden. Oft werde die Anfälligkeit der Jugendlichen für Waren-Werbung ausgenutzt, um sie zum unsicheren oder auch folgenschweren Click, zu verleiten. Auch vor den unzähligen Fake-Bildern bzw. –Videos warnte der Polizist, da es den Erstellern hier lediglich um Geldverdienen durch hohe Klickzahlen gehe. Durch die „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches“, etwa durch heimliches Photomachen oder Hochladen von Gruppenselfies ohne Erlaubnis der Abgebildeten, begebe man sich ebenso auf das Terrain einer Straftat wie durch Cybermobbing, wenn dieses, wie so häufig, Tatbestände wie Beleidigung, Nötigung, Erpressung, Verleumdung etc. erfülle. Erfahrungen aus der Schulsozialarbeit zeigen, so Weinert, dass die Opfer von Mobbing über das Internet einem enormen Leidensdruck ausgesetzt sind. Das Problem beginne bereits bei der Ausgrenzung von Einzelnen aus einem Klassenchat.
Letztlich seien aber nicht die „Neuen Medien“ an sich gefährlich, sondern der Mensch, der sich dieser in unlauterer Weise bediene. Am Ende beantwortete Herr Weinert am Ende den Schülern mit großer Kompetenz Fragen zu (noch) legalem bzw. (bereits) illegalem Verhalten im Netz.
Stefan Mertenbaur, OStR

Krippenspiel

Der evangelische Teil der Klasse 5b gestaltete im Rahmen eines Projektes ein eigenes Krippenspiel. Als Vorlage dienten hierbei die Geburtsgeschichten Jesu in den biblischen Büchern von Matthäus und Lukas. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten die Inhalte der beiden Texte selbständig und erstellten, eingeteilt in unterschiedliche Szenen sowie Sprechrollen, eigene Dialoge. Dabei wurden folgende Rollen besetzt: Maria und Josef, König Herodes sowie ein Helfer, Wirt, Engel, Weisen aus dem Morgenland, Hirten und die Erzähler. Des Weiteren waren zwei Schülerinnen als Regisseurinnen tätig, die für einen optimalen Ablauf sorgten.

Das Krippenspiel begann mit der Unterhaltung der drei Erzähler über die Geburt Jesu, die sie in der Schule behandelt hatten. Parallel zum Dialog der Erzähler wurden immer wieder Ausschnitte der Geschichte szenisch dargestellt. Die schwangere Maria und Josef machten sich auf den beschwerlichen Weg nach Bethlehem zur Volkszählung, die König Herodes in seinem Land anordnete. In Bethlehem angekommen, fanden sie zunächst keine Unterkunft, doch ein Wirt überließ ihnen aus Mitleid einen Stall. An diesem Ort gebar Maria ihren Sohn Jesus. Diese besondere Nacht bemerkten nicht nur die Weisen aus dem Morgenland, welche einen großen Stern am Himmel sahen und sich sogleich zu König Herodes auf den Weg machten, um sich nach dem neuen König zu erkundigen, der diesen Stern aufgehen ließ, sondern auch die Hirten auf dem Feld bei ihren Schafen. Ihnen erschienen Engel, die die frohe Botschaft verkündeten. Alle Parteien machten sich auf den Weg, indem sie dem Stern am Himmel folgten und fanden das Kind im Stall. Sie hießen den neuen König Willkommen und beschenkten ihn. Abschließend resümierten die Erzähler: "Jetzt kennst du die Weihnachtsgeschichte. Die Geburt Jesu war der Beginn einer neuen Zeit. Gott ist Mensch geworden, zu retten, helfen und heilen. Das ist eine gute Nachricht, die jeden Tag gilt. Gott hat seine Kinder dazu auserwählt, allen Menschen davon zu erzählen und den Frieden Gottes in die Welt zu tragen. Jesus bringt Licht in die Welt."

Nach der Rolleneinteilung, ausreichend Übungszeit, einer Kleideranprobe und dem optimalen Einsatz, der von den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellten Materialen, konnte das Krippenspiel den Eltern, Geschwistern sowie Großeltern uraufgeführt werden. Die einzelnen Szenen wurden mit passendem Bildhintergrund optisch untermalt und boten auf diese Weise dem Publikum die Möglichkeit vollends in die Geschichte einzutauchen. Die Aufführung für die Familie war ein voller Erfolg und die Akteure ernteten langen, tosenden Applaus.

Auf der Weihnachtsandacht wurde das Stück ein zweites Mal der Schulfamilie präsentiert. Auch hier traf das Stück auf sehr großen Zuspruch und wurde mit anhaltendem Applaus gewürdigt.

StRefin Lena Egidy

"Medienhelden" Projekttage in der 6. Jahrgangsstufe

Mobbing gehört leider zum Alltag an Schulen: Im Durchschnitt wird jeder sechste Schüler in seiner Schullaufbahn einmal Opfer von Mobbing. Das Schlimme daran ist, dass es heutzutage nicht nur in der Schule stattfindet, sondern betroffene Schüler über die sozialen Medien auch nach Hause verfolgt.

Aus diesem Grund fand am 15. und 16. Januar 2019 in beiden 6. Klassen ein Projekttag zu den Themen Cybermobbing und verantwortungsvolle Mediennutzung statt, der vom P-Seminar "Medienhelden" der Q12 unter der Leitung von Frau Weinacht organisiert wurde. Ziel des Projektes war es, den Schülern auf spielerische Weise und mit Hilfe eines selbst gedrehten Kurzfilms die Bedeutung eines respektvollen Umgangs in den sozialen Medien vor Augen zu führen und ihnen aus der Sicht der medienerfahrenen älteren Schüler zu zeigen, wie man sich und seine Daten im Netz schützen kann.

Verena Weinacht

Weihnachtsturnier der 8. und 9. Klassen

In sehr ansehnlichen, sportlich hochdramatischen aber stets fairen Wettkämpfen, fand am 19. Dezember 2018 das alljährliche Weihnachtsturnier der 8. und 9. Klassen statt. Im Turniermodus ermittelten die achten Klassen in den Konkurrenzen Damen, Mixed und Herren in der Dreifachturnhalle die Siegermannschaften in der Sportart Basketball, während zeitgleich die neunten Klassen in der Gymnasiumsturnhalle das beste Volleyballteam in den jeweiligen Konkurrenzen gesucht wurde.

Eine weitere Besonderheit war die im Anschluss stattfindende Nikolausstaffel. Bei diesem sportlichen Wettkampf traten alle achten sowie alle neunten Klassen jeweils gegeneinander an. Mit einer Nikolausmütze als "Staffelstab" absolvierten die Klassen einen kleinen Hindernislauf über Bänke, durch Reifen und um Hütchen.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden die Siegermannschaften durch OStD Herrn Rieck mit süßen Preisen prämiert.

Das Turnier erwies sich erneut als besondere Veranstaltung, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler mit sportlichem Ehrgeiz beteiligten. Die Klassen waren mit sehr viel Spaß sowie Motivation bei der Sache und konnten ihre Klassengemeinschaft stärken.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich als Schiedsrichter/innen im Basketball bzw. im Volleyball zur Verfügung stellten und für einen regelkonformen Ablauf der Wettkämpfe sorgten. Ebenso gilt ein herzliches Dankeschön den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, die in professioneller Art und Weise die Erstversorgung gewährleisteten, glücklicherweise blieben größere Einsätze aus.

StRefin Lena Egidy

W-Seminar Kunst: Exkursion nach München

Am 12.10.2018 führen wir, das W-Seminar Kunst von Frau Schulte-Bockholt nach München um in der Pinakothek der Moderne Anregungen für unsere Seminararbeit zu finden. Insgesamt waren wir 11 Schülerinnen und Schüler und wurden von Frau Schulte-Bockholt und Frau Pflüger begleitet.

Der Ausflug startete um 7:45 an der Buswendeschleife des Gymnasiums. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Nördlingen an den Bahnhof. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten saßen wir dann doch in einem geeignetem Zug. In Donauwörth mussten wir Umsteigen und haben festgestellt, dass unser Ticket für den herausgesuchten Zug nicht gültig war. Glücklicherweise lies uns der Schaffner mit dem Zug nach Augsburg fahren und von dort nahmen wir dann einen geeigneten Zug nach München Hbf. Ankunft war um ca. 11:30 Uhr.

Nach einer halben Stunde gemütlichem Fußweg erreichten wir die Pinakothek der Moderne, wo wir eine interessante zweistündige Führung hatten, in welcher uns Bilder verschiedener Künstlergruppen nahegebracht wurden. Anschließend schauten wir uns alle gemeinsam noch einmal in Ruhe die Bilder an um gute Inspirationen für die Seminararbeit zu holen. Daraufhin verließen wir die Pinakothek mit guten Eindrücken und hatten in Kleingruppen noch 1,5 Stunden Aufenthalt in München. Um 15:45 trafen wir uns alle am Hauptbahnhof wieder und nahmen gemeinsam den Zug zurück nach Nördlingen. Von dort nahmen wir den Bus und waren um 19:15 zurück in Dinkelsbühl.

Insgesamt haben wir gute Eindrücke und Anregungen gesammelt und es hat die Gruppe gut zusammengeschweißt.

Wir bedanken und bei Frau Schulte-Bockholt und Frau Pflüger die diese Exkursion ermöglicht und unvergesslich gemacht haben.

Hannah Großmann

Theresa Hofmann

Michèle Muschler

Studienfahrt Slowenien 2018

"Wenn Jemand eine Reise thut, so kann er was erzählen Drum nahm ich meinen Stock und Hut und thät das Reisen wählen."

So euphorisch berichtet schon der Dichter Matthias Claudius im 1174 über das Reisen und das Wandern. 18 Schüler der Q12 sind seinem Beispiel gefolgt und haben eine aufregende und erlebnisreiche Studienfahrt in das slowenische Karstgebirge angetreten, von der wir ebenso einiges erzählen können.

Dem Unwetter geschuldet, verbrachten wir unsere erste Nacht in einem Matratzenlager. Erst am nächsten Morgen des 15.09.18 bauten wir unsere Zelte im Speleocamp nahe Postojna auf. Dort sollten wir für die nächste Woche schlafen, essen und uns gemeinsam mit etwa 20 Spinnen pro Nasszelle duschen. Jeden Abend wurde gekocht, gepackt, geredet oder Karten, Federball und das ganz besonders beliebte Wikingerschach gespielt.

Natürlich machten diese Aktivitäten nur einen kleinen Teil des Programms unserer Studienfahrt aus. Der Name des Campingplatzes war für uns nämlich Programm: "Speleo", steht hier nämlich für "Speleologie", ein anderes Wort für "Höhlenforschung". Insgesamt haben wir etwa 10 Höhlen besichtigt.

So konnten wir beispielsweise gleich am ersten Tag die Umgebung unseres Campingplatzes, die Planinska Polje erkunden. Wir wanderten durch dichte Wälder und warfen erste Blicke in einige versteckte Höhlen. Ausgerüstet waren wir mit Helm und Stirnlampe und dem für manche wichtigstem Utensil: Einer Hose, die dreckig werden kann.

Am Montag nutzten wir den Bus, um zu unseren Destinationen zu gelangen. Zunächst wurden wir von Herrn Heß durch einen verlassenen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg geführt und haben dort eine 80m tiefe Doline, also eine eingestürzte Höhle von oben gesehen. Im Anschluss wurden wir in der für Wanderer ausgebaute Höhle Dimnice über die nur sehr sporadisch ausgeprägte Flora und Fauna in Karsthöhlen aufgeklärt und konnten beispielsweise nachvollziehen, wie sich Fledermäuse im Dunklen orientieren. Besonders der Aufgang aus dieser Höhle war eine Herausforderung. In nur wenigen Höhenmetern stieg die Temperatur von 8 auf 25° Celsius.

Gegen Ende unserer Studienfahrt begingen wir die aufwendig ausgebauten Schauhöhlen von Škocjan, die seit 1986 zurecht als UNESCO-Weltnaturerbe gelten. Dies war ein Kontrast zur Nachtwanderung, die einige mutige Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Herrn Heß und Frau Thomaser am Dienstag auf sich nahmen, wo wir erstmals richtig kriechen und klettern mussten.

Doch auch die historisch-kulturelle Bildung kam bei unserer Studienfahrt nicht zu kurz. Am 16. September etwa fuhren wir in das 200 km entfernte Kobarid, wo uns eindrücklich über die grausamen Ereignisse des Ersten Weltkrieges in der Region berichtet wurde. Auch haben wir am 18. September einen Ausflug in die Mittelmeerstadt Piran unternommen. Nahe an den Grenzen zu Italien bzw. Kroatien hat sie eine bewegte Geschichte. So wurde sie im 2. Jahrhundert v.Chr. von den Römern erobert, 1000 Jahre später von den Franken besetzt und gehörte kurze Zeit sogar zum Herzogtum Bayern. In Piran hörten wir einige Vorträge über die Stadtgeschichte, bevor wir den Ort auf eigene Faust entdecken durften.

Zur Erholung haben wir auch mit Frau Wolf ein Land-Art gestaltet, also ein Kunstobjekt aus Naturmaterialien.

Am letzten Abend konnten wir am Lagerfeuer gemeinsam die Eindrücke der Woche verarbeiten und uns zumindest mental auf die Heimfahrt am nächsten Tag und die eigenen vier Wände vorbereiten.

Wir sind in dieser Woche an den Erfahrungen, Herausforderungen (und der teilweise prekären Wohn- und Sanitärsituation) gewachsen, haben atemberaubende Orte gesehen und spannende Geschichten gehört.

Herr Heß, Frau Thomaser, Frau Wolf, vielen Dank, dass Sie uns das ermöglicht haben.

Marlene Ganßer, David Schiepek